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Bitte um Stellungnahmen …, mein Anschreiben (Fortsetzung 2)

Ich sehe Benedikt/ Ratzinger und die historische Jesusforschung, die er nicht negiert, sondern nur selektiv nutzt, auf demselben Weg, der die Vernunft als Vorstufe zum Glauben nutzen will.

Meerechsen, Fernandina, Galapagos August 1989
Meerechsen, Fernandina, Galapagos August 1989

Der Weg der Aufklärung, der Weg der modernen Wissenschaft ist aber die rigorose Trennung der Vernunft, der Wissenschaft von religiöser Bevormundung.

Dies hat zugleich die Autonomie der Religion, des Glaubens zur Folge. Die in der Aufklärung erkämpfte Trennung von Vernunft und Glaube, von Religion und Wissenschaft, wollen die Jesusforscher wieder rückgängig machen und tappen dabei in die Falle, in die schon die Scholastik mit ihren Gottesbeweisen getappt war.

 

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1.4.5.
Ich vertrete die theoretische Lösung 2c: Auch in den Bibelwissen­schaften muss das Prinzip des praktischen

Theben West, Grab Ramose
Theben West, Grab Ramose

Atheismus gelten, nämlich das Prinzip, das erst einmal eine Lösung ohne die Hypothese Gott gesucht wird. Gott als der Lückenbüßer, der bei der Auferstehung aushelfen muss, weil dafür noch keine bibelwissenschaftliche Erklärung gefunden wurde, der aber sonst nur wenig gebraucht wird, ist eine schlechte Lösung.

Wie wir uns den Bereichen der Lebenswirklichkeit nähern, die die Wissenschaften ausklammern. ist eine ganz andere Frage, und sicherlich eine Frage für den Glauben.