047

III  2  Die Vorbilder

3.2.1.
Für die Identitätssuche gab es zwei Vorbilder aus Rom:

Irak, Aqar Quf, Palme
Irak, Aqar Quf, Palme

(1) das Kaiser­tum des Augustus und (2) die formal wieder hergestellte römische Republik.

3.2.2.
Die römische Republik betonte die nationale Rolle der Stadt Rom und die römische Senatsherrschaft, die formal wieder hergestellt worden war und die Vorrechte der römischen Aristokratie und der römischen Bürger festschrieb.

046

3.1.3.
Die damals moderne Variante für die Lösung des Legitimationsproblems, die in Rom, aber auch in vielen hellenistischen Städten praktiziert wurde, war es,

Mossul
Mossul

keine neue Religion zu begründen, sondern durch fiktive Literatur eine neue Ahnengalerie zu kreieren, die den Bürgern das Bewusstsein ver­mittelte, von großartigen Vorvätern abzustammen, ihren kulturellen Standard und materiellen Wohlstand zu Recht zu genießen.

3.1.4.
Die jüdische Kultur war infolge der weiten Verbreitung jüdischer Siedlungen, der Ausbreitung jüdischer Bevölkerung außerhalb Judäas und der Verbreitung des Lesens und Schreibens in der römischen Zeit bereits auf halbem Wege zu einer Schriftkultur. Nur heilige Texte wurden noch nicht niedergeschrieben.

044

III   Der Ausgangspunkt

Schauer, Markus: Aeneas Dux in Vergils Aeneis. Eine literarische Fiktion in augusteischer Zeit, München 2007; Scheer, Tanja Susanne: Mythische Vorväter. Zur Bedeutung griechi­scher Heroenmythen im Selbstverständnis kleinasiati­scher Städte, München 1993

3.0.1.
In der traditionellen Erzählung wird die Frage, warum Judentum und Christentum entstanden, nicht gestellt, aber sie wird

Kerbala
Kerbala

beantwortet mit dem ewigen Ratschluss eines göttlichen Wesens, dessen Entschei­dungen wir Menschen nicht zu hinterfragen hätten.

3.0.2.
Die neue Erzählung muss natürlich die Warum-Frage stellen, es ist die Frage nach der historischen Situation, aus der heraus die Entstehung der jüdischen und christlichen Religion verständlich wird.

Anders gefragt: Welche neu aufgebrochenen sozialen Konflikte erforderte neue religiöse und moralische Antworten, und welche Antworten wurden von den Religionen Juden­tum und Christentum gegeben?

034

2.2.5.
Der Esel war also das heilige Tier der Juden. Tacitus bestätigt das durch die Legende vom Auszug der Juden aus Ägypten, in der Esel

Ninive, antikes Relief
Ninive, antikes Relief

ebenfalls eine Rolle spielen. Warum der Esel?

Des Rätsels Lösung liegt in der Wirt­schaft. Lange bevor das Kamel das typische Lasttier der Karawanen wurde, war der Esel das Tier, mit dem die Fernhändler ihre Waren beförderten. Der Esel als heiliges Tier der Juden weist also auf ihre wirtschaftliche Betätigung als Fernhändler hin.

033

2.2.4.
Die wertvolle Kultstatue wurde im Jahr 169 v. Chr. von Antiochus IV. Epiphanes (175 – 164 v. Chr.) geraubt, als er auf dem Rückweg

Ninive, antike Statue
Ninive, antike Statue

von seinem zweiten ägyptischen Feldzug den Tempel in Jerusalem plün­derte, Josephus, CA II,7. Offensichtlich wurde das Kult­stand­bild dann nicht ersetzt, so dass Jahwe von da  an ohne ein Kultbild verehrt wurde.

Der Kontakt mit der hellenistischen Philosophie, die den Tierkult kritisierte, wird der Grund gewesen sein, warum das Kultbild nicht ersetzt wurde.

032

2.2.3.
Im Jerusalemer Jahwe-Tempel wurde Jahwe in Form einer wertvollen Eselsbüste als Kultstatue verehrt. Josephus schreibt:

Ninive, antike Stadtmauer
Ninive, antike Stadtmauer

Im Jerusalemer Tempel, so erfrecht sich Apion zu behaupten, hätten die Juden einen Eselskopf aufgestellt; den beteten sie an, und ihm gelte der ganze Gottesdienst (CA II,7). Tacitus berichtet, dass die Juden im Aller­heiligsten des Tempels das Weihebild eines Esels aufstellten (Historien V,4).

Den Christen wird im 3. Jahrhundert n. Chr. derselbe Vorwurf gemacht: Minicius Felix schreibt in dem Dialog Oktavian (28,7), dass die Christen den Kopf eines Esels weihen. In einer bekannten Spottzeich­nung aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr. auf dem Palatin (heute Rom, Antiquarium Palatin Inv. 381403) steht ein Soldat unter einem Gekreu­zigten mit einem Eselskopf. Die Bildinschrift lautet: Alexaminos betet seinen Gott an.

In den Evangelien reitet Jesus auf einem Eselsfüllen unter den Hoch-Rufen der Umstehenden in die Stadt Jerusalem ein, Mt 21,1ff, vgl. Sacharja 9,9. Im Alten Testament reitet der Prophet Bileam auf einer Eselin mit hellseherischen Fähigkeiten, Num 22,23ff. Da überall im Orient Tiergötter verehrt wurden, ist es nach dem Prinzip der einfachsten Erklärung (Ockhams Rasiermesser) sehr plausibel, dass die Juden das gleiche taten.

031

II  2  Jahwe und der Eselskult

2.2.1.
Die traditionelle Meistererzählung über Jahwe geht so:
Seit alter Zeit war Jahwe der Gott der Juden, er wurde als

Assur, Torbögen, Rekonstruktion
Assur, Torbögen, Rekonstruktion

einziger Gott im vorhellenistischen Israel verehrt. Anklänge an polytheistische Vorstellungen sind durch die heidnische Götterwelt, mit der die Juden in Kontakt kamen, zu erklären. In die Geschichte von Bileam und der Eselin (Num 22,23ff) sind heidnische Gottesvorstel­lungen eingeflossen.

2.2.2.
Meine Thesen über Jahwe:

Die Gottesvorstellung des vorhellenistischen Judentums unterscheidet sich wenig von der altorientalischen Umwelt. Die Juden verehrten als Hauptgott Jahwe (auch Jahu oder Jao) und daneben andere Götter.

Die Juden im ägyptischen Elephantine verehrten eine Göttertrias von Jahu, Anath-Bethel und ’shm-Bethel. Das war kein Niedergang eines alten Monotheismus, sondern die typische Form der jüdischen Religion.

030

2.1.5.
Der erfolgreiche Befreiungskampf der Makkabäer gegen die Seleukiden war weniger religiös als vielmehr

Assur, Lehmziegelruine
Assur, Lehmziegelruine

politisch bedingt. Die Makkabäer/ Hasmonäer errichteten einen hellenistischen Staat auf jüdischem Boden, der im Konflikt mit den Römern seine politische Selbständigkeit verlor, unter Herodes und seinen Nachfolgern aber eine neue kulturelle Identität gewann.

029

2.1.4.
Soweit die karge Land- und Viehwirtschaft den Lebensunterhalt nicht sicherte, haben sich die Bewohner Judäas und Samarias seit

Babylon, Palast, Rekonstruktion
Babylon, Palast, Rekonstruktion

vorhelle­nisti­scher Zeit als Soldaten und als Schutztrupps für Handels­karawanen verdingt und bald auch selbst als Händler und Fernhändler  betätigt. Dadurch entstanden jüdische Handelsniederlassungen in vielen Städten des Vorderen Orients.

Jerusalem gleicht dabei anderen altorientalischen Städten in Syrien mit ähnlicher Wirtschaftsstruktur wie z. B. Palmyra, die M. Rostovtzeff in dem Buch Caravan Cities (Oxford 1932) beschrieben hat.

028

2.1.3.
Das religiöse Leben spielte sich an den wenigen großen Tempeln wie in Jerusalem und Samaria und vielen kleinen Opferstätten, im späteren

Babylon, Ishtartor, Rekonstruktion
Babylon, Ishtartor, Rekonstruktion

Alten Testament Höhen genannt, ab. Die Juden überlieferten in vorrömi­scher Zeit heilige Worte nur mündlich an eingeweihte Personen, sie scheuten sich, das heilige Worte und Gottesnamen in Schrift­doku­menten niederzulegen, die gestohlen oder entweiht werden konnten.

027

II. Vorgeschichte

Literatur: Baumgarten, Roland: Heiliges Wort und Heilige Schrift bei den Griechen. Hieroi Logoi und verwandte Erscheinungen, Tübin­gen 1998 – Rostovtzeff, M.: Caravan Cities, Oxford 1932 – Ziegler, Karl-Heinz: Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich. Ein Beitrag zur Geschichte des Völkerrechts, Wiesbaden 1964

II  1 Viehzüchter und Kaufleute

2.1.1.
Die traditionelle Meistererzählung über die Juden in vorrömischer Zeit geht so: Nach dem Untergang der Kleinstaaten Israel und Juda, dem

Ur, Tempelturm, Rekonstruktion
Ur, Tempelturm, Rekonstruktion

babylonischen Exil, der Rückkehr der Juden unter dem Perserkönig Kyros und dem Makkabäeraufstand lebten die Juden in der Zeit vor der römischen Eroberung Palästinas unter der Herrschaft der jüdischen Hasmonäerkönige. Sie bewahrten die alttestamentlichen Schriften, den Jahwe-Monotheismus und ihre traditionelle religiöse Kultur mit Tempeldienst und Tieropfern. Sie pflegten die Kontakte zur jüdischen Diaspora in Babylonien und Ägypten.

2.1.2.
Meine Thesen über die Juden in vorrömischer Zeit:

Das alttestamentliche Judentum mit Gesetz, Propheten und Jahwe-Monotheismus gab es in vorrömischer Zeit nicht.

016

1.4.10.
Meine Thesen sind dem Prinzip von Ockhams Rasiermesser verpflichtet. Dieses denkökonomische Prinzip wird dem englischen

Luxor, Feluke
Luxor, Feluke

Theologen und Philosophen William von Ockham (1290 – 1349) zugeschrieben, es besagt, dass man nur das absolut notwendige annehmen soll. Anders ausgedrückt: Die einfachste Hypo­these ist der komplexeren stets vorzuziehen. Es darf nichts zur Erklärung einer Tatsache als notwendig angenommen werden, das nicht auf eindeutigen Erfahrungen oder klaren Schlussfolgerungen beruht oder aus Glaubens­artikeln gefolgert werden kann.

Ein Beispiel: Das geozentrische Weltbild des Mittelalters zwang die Astronomen zu immer komplizierteren Berechnungen, um den Lauf der Gestirne präzise vorherzusagen. Nach dem Prinzip von Ockhams Rasiermesser ist das ko­per­nikanische Weltbild mit der Sonne im Zentrum dem geozentri­schen Weltbild vorzuziehen, weil es densel­ben Sachverhalt einfacher und eleganter beschreibt.

015

1.4.8.
Methodenvielfalt und interdisziplinäre Forschung sind heute ein unbe­dingtes MUSS. Interdisziplinarität und die Einladung an die

el Faijum, Wasserrad
el Faijum, Wasserrad

Spezia­listen anderer Fächer, auf Augenhöhe an bibel­wissenschaftlichen Pro­blem­stellungen mitzuarbeiten, sind heute unab­dingbar.

1.4.9.
Nach dem modernen Verständnis von Wissenschaft sind weltanschau­liche Beschränkungen des Zugangs, also das Verbot der wissen­schaft­lichen Betätigung von Personen mit dem falschen weltanschaulichen Hintergrund an den staatlich geförderten Universitäten für die wissen­schaft­­liche Forschung kontraproduktiv.

014

1.4.6.
Mit meinen Thesen vertrete ich hier folgende Prinzipien:

Theben West, Grab Ramose
Theben West, Grab Ramose

Ergebnis­offenheit der Forschung, Methodenvielfalt und allgemeinen Zugang zur Bibel­wissenschaft.

1.4.7.
Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Untersu­­chungen ergeben sich aus den Konzepten und Methoden der Forschung und werden diskutiert und kontrolliert im Kreis der Wissenschaftler. Wissenschaft muss offen sein gerade auch für unerwartete und überraschende Ergebnisse. Die wissenschaftsfremde Kontrolle von Ergebnissen widerspricht der spätes­tens seit der Aufklärung erstrittenen Auto­nomie der Wissenschaft.

013

1.4.5.
Ich vertrete die theoretische Lösung 2c: Auch in den Bibelwissen­schaften muss das Prinzip des praktischen

Theben West, Grab Ramose
Theben West, Grab Ramose

Atheismus gelten, nämlich das Prinzip, das erst einmal eine Lösung ohne die Hypothese Gott gesucht wird. Gott als der Lückenbüßer, der bei der Auferstehung aushelfen muss, weil dafür noch keine bibelwissenschaftliche Erklärung gefunden wurde, der aber sonst nur wenig gebraucht wird, ist eine schlechte Lösung.

Wie wir uns den Bereichen der Lebenswirklichkeit nähern, die die Wissenschaften ausklammern. ist eine ganz andere Frage, und sicherlich eine Frage für den Glauben.

012

1.4.3.
d. Das Paradiesgärtlein: Nach Gen 3,23f werden die zur Sünde verführten Menschen aus dem Paradies vertrieben. So verfahren,

Theben West, Grab Ramose
Theben West, Grab Ramose

um es einmal salopp zu sagen, die Bibelwissenschaften. Die Wissenschaften, die unschuldig wie die Pflanzen und Tiere das Schöp­fungswerk Gottes befördern, also dem Glauben dienen, sind im Para­dies­garten der Bibelwissenschaften gern gesehen.

Die atheistischen Wissen­schaften aber, die den Verlockungen der Schlange nicht wider­stehen können, von den Früchten des Baums der Erkenntnis essen (Vers 5f) und die Blößen der Bibel­wissen­schaften aufdecken, finden sich aus dem Paradiesgarten ausgeschlossen.

„012“ weiterlesen

010

1.3.8.
Frömmigkeit: Der jüdische Messiaskult führte zum Christentum und wurde eine starke Konkurrenz zum Kaiserkult, nicht zufällig

Theben West, Grab Tutenchamun
Theben West, Grab Tutenchamun

erlebten sowohl der Kaiserkult als auch das frühe Christentum in derselben Region, in Kleinasien, eine frühe Blüte. Man kann sogar sagen, das Christentum war der bessere Kaiserkult, besser deshalb, weil das Christentum die orientalische individuelle Frömmigkeit, vermittelt über das Judentum und andere religiöse Strömungen, integrieren konnte.

Der Kaiserkult blieb ein Staatskult, der die individuelle Frömmigkeit nur wenig bediente. Deshalb setzte sich das Christentum unter Kaiser Konstantin und seinen Nachfolgern als römische Staatsreligion durch.

006

I  3    Die innerweltliche Erklärung:
In acht Schritten zum Christentum

1.3.1.
Innerweltliche Ursachen: Mit meinen Thesen gebe ich eine natürliche Erklärung der Entstehung der Bibel und der

Karnak, großer Säulensaal
Karnak, großer Säulensaal

jüdischen und christlichen Religion. Moderne Wissenschaft ist von einem praktischen Atheismus geprägt, das heißt die historischen Phänomene einschließ­lich der Reli­gion werden auf ausschließlich innerweltliche Ursachen zurückgeführt.

1.3.2.
Plötzlich Kaiser: Die Entstehung von neuen Religionen, von neuen religiösen Vorstellun­gen und neuen moralischen Vorschriften folgt überall in der Welt sozialen und politischen Umbrüchen. Bei der Entstehung des Chris­ten­tums sind diese großflächigen politischen Veränderungen die Umgestaltung des römischen Reiches aus der Stadtrepublik Rom, die im Bürgerkrieg versunken war, in ein blühendes römisches Kaiserreich unter dem Langzeit­herrscher Augustus.

005

I  2  Der christliche Mythos

1.2.1.
Der Mythos: Die traditionelle, die mythische Interpretation der Bibel geht so: Gott hat die Welt und die Menschen geschaffen. Die

Karnak, Tempel von Westen
Karnak, Tempel von Westen

Menschen haben sich gegen Gott aufgelehnt. Dafür hat Gott die Menschen mit der Sintflut bestraft. Später hat Gott den frommen Abraham erwählt und dessen Nachkommen, die Juden, seinem besonderen Schutz unterstellt.

Gott hat die Juden durch Mose und die Propheten ermahnt, aber sie verstießen immer wieder gegen Gottes Gebote. Zuletzt sandte Gott seinen Sohn Jesus auf die Welt, und durch das Opfer seines Sohnes am Kreuz versöhnte sich Gott mit den Menschen, die diese Versöhnung annehmen wollten, das heißt die sich der neuen Religion Christentum anschlossen.

1.2.2.
Die Historisierung des Mythos: Der Mythos aus These 1 ist immer noch gültiges christliches Dogma. Seit dem 19. Jahrhundert wird versucht, den zum Dogma gewordenen Mythos historisch zu verifizieren.  In der Leben-Jesu-Forschung, im historischen Jesus und in der Geschichte Israels wurde behauptet, die mythischen Wahrheiten des Christen­tums seien wissenschaftlich erforschte historische Tatsachen.

Der christliche Mythos erhielt so das wichtige Gütesiegel der Wissen­schaftlichkeit. Aus dem göttlichen Eingreifen in die Menschen­welt im Mythos wurde in der Geschichte das Auftreten religiöser Genies, die wie Mose und Jesus die Verbindung zu den höheren Mächten hielten und die Menschheit voranbrachten.

Nur manchmal, z. B. bei der Aufer­stehung Jesu, scheint trotz Historisierung der alte Mythos noch durch.

003

1.1.3.

Seit vorhellenistischer Zeit waren die Juden als Fernhändler tätig und gründeten in Ägypten und in Mesopotamien Handelsniederlassungen,

Cheops-Pyramide, antiker Eingang
Cheops-Pyramide, antiker Eingang

die lange vor der nur wenige Familien betreffenden babylonischen Ge­fan­genschaft zu einer weit gestreuten jüdischen Diaspora führte. Der kulturelle Konflikt der jüdischen Händlernation mit der ortsansässigen Bevölke­rung führte zuweilen zu sozialen Konflikten, die mit Religion wenig zu tun hatten.

Der politische Aufstieg des Judentums begann im 2. Jahrhundert v. Chr. mit den Makkabäern, die einen hellenistischen jüdischen Staat und eine helle­nis­tische jüdischen Kultur begründeten, bevor ein Jahrhundert später der römische Einfluss  begann.