334

1.  Um das Jahr 30 n. Chr. regieren in Rom und in Palästina ältere Herren, die jahrzehntelang für Stabilität gesorgt haben. Diese stabile politische Situation gerät im 4. Jahrzehnt n. Chr. ins Wanken, die alten Herren werden schließlich durch neue Spieler im Machtpoker ersetzt.

2. Die erste Unruhe geht von zwei politischen Akteuren aus, die ihre Chance im biologischen Alter der Herrschenden sehen. In Rom strebt Sejan immer offener nach einer familiäeren Ver­bin­dung mit dem Kaiserhaus, um seine Macht zu festigen und den Kaiser zu beerben.

In Galiläa taucht als neue Mitspielerin im Machtpoker Herodias auf, die selbstbewusste Herodes­enkelin und neue Gattin des Antipas.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s