332

Das Selbstzeugnis des Markus über sein Evangelium:

Vulkan Pichincha, Weg zum Krater im Krater
Vulkan Pichincha, Weg zum Krater im Krater

In der Erzählung von der Verklärung (Markus 9,2-13) nimmt Jesus die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus mit sich auf einen hohen Berg. Jesus wird vor den Jüngern in eine Geist­erschei­nung verwandelt und steht neben den gleichfalls erschienenen Mose und Elia, und diese reden mit ihm.

Petrus will drei Hütten (= drei Tempel, drei Kirchen) bauen, für Mose eine, für Elia eine und eine für Jesus. Aber die Vision ist zu Ende, die Jünger sind wieder mit Jesus allein.

Markus hebt Jesus über die Jünger hinaus, Jesus steht in einer Reihe mit den mythischen Gestalten des Judentums, Mose und Elia, er ist selbst zum Mythos gewor­den.

Markus trifft aber auch eine Aussage über sein Evangelium: Über Mose berichten die Mosebücher, über Elia und die Prophe­ten die Königs- und die Propheten­bücher des Alten Testaments.

Über Jesus berichtet das Markusevangelium, und zwar mit der gleichen Autorität wie die Schriften des alten Bundes.

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