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VI.     Zusammenfassung

These 22

Die Evolution von Gehirn und Geist

Bahnfahrt zum Titicaca-See, Peru
Bahnfahrt zum Titicaca-See, Peru


Die gestellte Aufgabe war, die Evolution des Geistes im Einklang mit der Evolutionstheorie Darwins darzustellen.

Die bisherigen Lösungs­ver­suche auf der Basis der Ko­evolu­tion von Gehirn und Geist wurden verworfen, weil der Geist das bereits fertige Gehirn sachlich und zeitlich voraussetzt und die emergenten Eigenschaften des menschlichen Geistes auf der biologi­schen Ebene der Entwicklung des Gehirns noch keine Rolle spielen können.

Die vorgeschlagene Lösung geht von einem Nacheinander der Evolution des Gehirns und der des Geistes aus. Die Entwicklung des Gehirns mit den Etappen pränatales Wachstum, post­natales Wachstum und vernetztes Gehirn kann nach den Regeln der darwinschen Evolutionstheorie plausibel erklärt werden, ohne die Einwirkung geistiger oder kultureller Faktoren zur Begründung heranzuziehen.

Die Einwirkung des Geistes wäre danach eine zusätz­liche und zur Erklärung nicht unbedingt notwendige Ursache, die nach dem Prinzip von Ockhams Rasiermesser abzulehnen ist.

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