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Die Ilias beginnt mit dem Gottesfrevel eines Belagerungsheeres

Rápida, Galapagos
Rápida, Galapagos

und der göttlichen Strafe dafür. Das Epos endet damit, dass ein weiterer Verstoß gegen ein göttliches Gebot, nämlich die Verweigerung einer Bestattung, beendet und die Bestattungs­zeremonien ausgeführt werden.

 

Dem Gottesfrevel und dem Streit zwischen Verbündeten am Beginn stehen die Aussöhnung mit dem göttlichen Gebot und die respektvolle Behandlung des Kriegsgegners am Ende gegenüber.

 

Die ehrenvolle Bestattung des toten Helden als Vollzug eines göttlichen Gebotes ist das zentrale religiöse Motiv der Ilias, insofern schließt das Epos versöhnlich.

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