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(Fortsetzung) Theologische Arbeiten un­ter­liegen grundsätzlich dem Ideologieverdacht,

Island
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das heißt sie können im geschichts­wissen­schaftlichen Sinne nicht objektiv sein, weil sie das Leben Jesu im Sinne der Kirche und ihrer Verkündigung dar­stellen und darstellen wollen (herme­neutischer Zirkel!).

 

Ich musste deshalb bei meinen Untersuchungen völlig bei null anfangen. Das betrifft vor allem die Quellen, aber auch die Ereignisgeschichte, die Wirkung, die Literaturgeschichte und die unmittel­bare, zur Ereignisgeschichte gehörende Umwelt.

 

Etliche Ergebnisse habe ich bereits in früheren Arbeiten publiziert. Natürlich habe ich vom aktuellen Stand der theologischen Jesus- und Bibelforschung profitiert und sie dankbar, aber kritisch genutzt. Daneben stütze ich mich vor allem auf die neueren Arbeiten zur klassischen Philologie und zur Geschichte der frühen Kaiserzeit.

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