172

(Fortsetzung) Theologische Arbeiten un­ter­liegen grundsätzlich dem Ideologieverdacht,

Island
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das heißt sie können im geschichts­wissen­schaftlichen Sinne nicht objektiv sein, weil sie das Leben Jesu im Sinne der Kirche und ihrer Verkündigung dar­stellen und darstellen wollen (herme­neutischer Zirkel!).

 

Ich musste deshalb bei meinen Untersuchungen völlig bei null anfangen. Das betrifft vor allem die Quellen, aber auch die Ereignisgeschichte, die Wirkung, die Literaturgeschichte und die unmittel­bare, zur Ereignisgeschichte gehörende Umwelt.

 

Etliche Ergebnisse habe ich bereits in früheren Arbeiten publiziert. Natürlich habe ich vom aktuellen Stand der theologischen Jesus- und Bibelforschung profitiert und sie dankbar, aber kritisch genutzt. Daneben stütze ich mich vor allem auf die neueren Arbeiten zur klassischen Philologie und zur Geschichte der frühen Kaiserzeit.

Ein Gedanke zu “172

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