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Wenn die Umwandlung des Römischen Reiches in eine kaiserliche Monarchie durch die historischen Umstände bedingt,

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also geschichtsnotwendig war, war die Entstehung des Christentums am östlichen Rand des Imperiums, an der Konfliktlinie zu den Parthern, die den Orient beherrschten, nicht ebenfalls durch die historischen Umstände bedingt, also geschichtsnotwendig? Paulus und die frühen Christen sahen es jedenfalls so und nannten die erlebte und beobachtete Zwangsläufigkeit der Ereignisse den „Willen Gottes“.

 

Die Entste­hung, Entfaltung und historische Entwicklung des Christentums hatte bis zum deutschen Idealismus und zur liberalen Theologie des 19. Jahrhunderts als Vernunftwahrheit gegolten, bei Georg Friedrich Wilhelm Hegel als Entfaltung des – natürlich christlich gedachten – Weltgeistes in der Geschichte.

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