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Die frühen Christen machten den Wechsel des Zeitalters am Wechsel des Frühjahrssternbildes

Island
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weg vom Widder hin zu den Fischen fest. Was sagen die Historiker? Im Zeitalter Konstantins fällt die Aussage nicht schwer, das Christen­tum des 4. Jahrhundert n. Chr. habe die besten Vor­aus­setzungen für eine reichsweite Religion mitgebracht.

 

Aber das Urchristentum des 1. Jahrhunderts n. Chr., eine kleine jüdische Sekte, so unbedeutend, dass Flavius Josephus sie übersah? Oder müssen wir vielleicht doch umdenken? Hat Jesus selbst, nicht erst Paulus, den Grundstein gelegt für das römische Christentum? Ist das Christentum vielleicht doch mehr als ein jüdischer Ableger? Ist der religiöse Schmelztiegel Palästina, das Sammelbecken kultureller und religiöser Einflüsse vielleicht doch der zwangsläufige Nähr­boden einer neuen Religion?

 

Ist das Zeitalter des Augustus, der das im Bürgerkrieg versunkene Imperium in ein Kaiserreich umgestal­tete und neue soziale Maßstäbe setzte, möglicherweise der zwingende Grund, eine neue Religion ins Leben zu rufen? Könnte das kleine Galiläa, wo sich der Zusammenprall der Kulturen des Ostens und des Westen, wie im Modell und viel früher als im römischen Gesamtreich ereignete und wo ein Ausgleich viel früher notwendig wurde, ein kulturelles und religiöses Modell für das Römische Reich abgegeben haben, das mit denselben Konflikten erst später konfrontiert wurde?

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