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5.5.15.
Ursprungsbewegungen und Jesus-Gruppierunge: Die Samaritaner, die Täufersekte und die Gnostiker um Simon Magus

Masada, Ruinen
Masada, Ruinen

hatten wenig festgefügte Strukturen und nur wenige verbindliche Glaubenssätze, es waren Gruppen mit vielen ver­schie­denen Anschau­ungen, und messianischen Vorstellungen waren damals weit verbreitet, so konnten Jesus-Anhänger in diesen Bewegungen Gruppen bilden, ohne die Bewegungen zu verlassen.

Was wir in den Evangelien sehen können, sind verschiedene Jesus-Deutungen, die den genannten Bewegungen zugeordnet werden können und denen wir Jünger-Namen an die Seite stellen können. Es sind die Namen Jakobus (Israeliten), Johannes (Täufer) und Simon Petrus (Gnostiker).

Diese Männer führten offenbar Jesus-Grup­pie­rungen an, die inner­halb ihrer Bewegungen ge­blie­ben waren. Bei den christlichen Juden können wir die Konflikte sehen, denen sie sich ausgesetzt sahen. Es ging immer um die Frage, inwieweit sich eine Jesus-Gruppierung von der jeweiligen Mutter­bewegung unter­scheiden konnte oder sollte.

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