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5.5.6.
Das Christentum entstand nicht als eine innerjüdische Erneuerungs­bewegung, sondern durch den Zusammenschluss von zunächst

Jerusalem, El Aksa-Moschee
Jerusalem, El Aksa-Moschee

selb­ständig agierenden israelitischen, täuferischen und gnostischen Grup­pen, die in den Evangelien von den großen Jüngern Jakobus, Johannes und Simon Petrus repräsentiert werden.

5.5.7.
Die Deutung des Todes Jesu
Da Jesus schon lange vor seiner Zeit als Messias eine Berühmtheit war, wurde sein Tod überall, aber besonders in Sebaste, dem römischen Samaria, diskutiert und im Lichte seines Lebens und Wirkens gedeutet. Diese Deutung passierte nicht innerhalb seiner Anhängerschaft, denn die gab es nicht.

Diese Deutung geschah vielmehr in den verschiedenen sozialen und religiösen Bewegungen und Netzwerken, die das geistige Leben bestimmten. Zu nennen sind hier besonders das sama­rita­nische Judentum, die Täufersekte um Johannes den Täufer und die Gnostiker um Simon Magus.

In diesen Bewegungen gab es sicherlich ein breites Spektrum von Meinungen über Jesus. Uns interessie­ren nur die Meinungen, die das Schick­sal Jesu positiv deuteten.

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