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5.2.16.
In den Jahren 35 – 36 n. Chr. führte die armenische Krise, ein Konflikt zwischen Rom und den Parthern

Jerusalem, Schrein des Buches
Jerusalem, Schrein des Buches

um das Königreich Armenien dazu, dass Jesus im politischen Machtpoker der jüdischen Territorien wieder im Rennen war.

Im Jahr 35 n. Chr. starb der armenische König Artaxias, der mit Rom durch einen Freundschaftsvertrag verbunden war. Der parthische Großkönig Artabanos III. erwartete unter dem alternden Kaiser Tiberius den Niedergang Roms, eroberte die armenische Hauptstadt Artaxata und setzte seinen ältesten Sohn Arsakes als armenischen König ein.

Die armenische Krise führte 35 – 36 n. Chr. zu einer kurzzeitigen Schwächung der römischen Macht im Osten und zur Hoffnung auf eine Unabhängigkeit der jüdischen Provinzen von Rom, Tacitus, Annalen 6,31ff; Ant 18,4,4, Karl Christ, Das römische Kaiser­reich, München 3. Aufl. 1995, S. 205f.

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