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4.1.3.
In den alttestamentlichen Schriften werden diese Leistungen des Antipas in drei Erzählfäden positiv dargestellt. (1) In der Moseerzählung

Garizim, moderner Opferplatz
Garizim, moderner Opferplatz

ab Exodus 1 wird berichtet, wie Antipas (=Mose) das Volk Israel (=Galiläa) aus der Herrschaft eines bauwütigen und Fronarbeit verlangenden Pharao (=Herodes) befreit, der ihm, Mose, nach dem Leben trachtet. Hier ist die Parallele zur Erzählung vom Kindermord in Bethlehem mit Händen zu greifen.

4.1.4.
(2) Im 2. Buch Samuel wird die Regierungszeit Davids (=Antipas) be­schrie­­ben. Die Sorge des Antipas um einen religiösen Mittelpunkt für sein Fürstentum wird mit der Ladeerzählung dokumentiert und zu einem positiven Abschluss geführt.

4.1.5.
(3) Zu einer stabilen Herrschaft gehörte damals eine stabile Nachfolgeregelung, die eine Dynastie voraussetzte. In 2 Sam 7 sichert der Gott Jahwe dem David (=Antipas) durch den Propheten Nathan zu, dass seine Herrschaft in seinen leiblichen Nachkommen weiterbestehen wird.

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